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magnolium
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Betreff des Beitrags: Sinnvolle Vertiefung(en)?  Verfasst: Fr 23. Jul 2010, 17:38 |
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Registriert: Fr 23. Jul 2010, 15:34 Beiträge: 6 Wohnort: Frankfurt am Main
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Hallo,
mit dem Ende des zweiten Semesters wird es - geht man nach dem Frankfurter Regelstudienplan - Zeit für die Planung der Wahlpflichtmodule und ich tu mich damit ehrlich gesagt etwas schwer. Ich warte die Klausurergebnisse ab und werde natürlich noch einmal mit den Leuten vor Ort sprechen, aber ich habe gerne so viele Meinungen wie möglich (-:
Zu meiner Situation: Die ersten zwei Semester bestanden hauptsächlich aus Einführungsveranstaltungen und Nebenfächern, insofern war nicht viel Orientierung in den eigentlichen Geowissenschaften möglich. Immerhin habe ich festgestellt, dass Mineralogie und Paläontologie zwar interessant, aber eher nichts für mich sind. Bleiben die Geophysik und die Geologie (neben den Nebenfächern) als Modulmöglichkeiten übrig. Außerdem werden EDV-Veranstaltungen und Seminare der Angewandte Geowissenschaften in Darmstadt angeboten, was ich alles irgendwie reizvoll finde.
Wie verteile ich meine sieben Module jetzt gescheit? Ist es sinnvoll, viele Fachbereiche abzudecken, oder sollte ich das möglichst einschränken? Inwiefern spielt das für späteres Masterstudium / Beruf eine Rolle? Oder mach ich mich einfach zu sehr verrückt??
Vielen Dank schonmal für ein paar Tipps und liebe Grüße,
Martin
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Isle
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Betreff des Beitrags: Re: Sinnvolle Vertiefung(en)?  Verfasst: Sa 24. Jul 2010, 13:55 |
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| hard-rocker |
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Registriert: So 13. Jul 2008, 12:52 Beiträge: 264 Wohnort: Freiberg
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Wenn ich das bei euch so auf die Schnelle richtig ergoogelt habe dann belegt ihr doch die Wahlvertiefungen eh erst nach dem 4ten wie es im Bsc doch allgemein üblich ist. Von daher würde ich mich da noch gar nicht verrückt machen, ne realistische Einschätzung ist bei dem marginalen Geo-anteil nach dem ersten Jahr eh kaum möglich.
Ansonsten kann man nur raten, sich so viel wie möglich anzuhören und dabei auch im Hinterkopf zu behalten dass man mit dem Kram irgendwann mal Geld machen will. Auch Idealismus - Vertiefungen sollten noch Pufferspielraum haben. Ich hab in meinem Vertiefungsrepertoire zB noch Hydrogeologie und Mikropaläo drin, nicht unbeding weil es mich besonders juckt sondern um das "Waffenarsenal" zu erweitern wenn was schiefgeht mit der Wunschrichtung.
Die Auswirkungen auf den Master sind extrem unterschiedlich, abhängig davon ob du die Uni wechselst. Bleibst du an derselben Anstalt bauen die Module des Bsc. schon die Grundlage für den Master mit auf. So kann man in FG zB als Vertiefung die Marginalstbedampfung analytischer Mineralogie wählen, die dann im Master extrem erweitert wird. Man sollte sich schon etwas daran orientieren was man dann später treiben will.
Obs sinnreicher ist das Spektrum zu streuen oder eher gezielt thematisch zu vertiefen ist schwer zu sagen und lässt sich eh erst hinterher beurteilen.
Ich persönlich habe meine Bachelorvertiefungen erstmal so breit wie zeitlich möglich geplant und lasse eigentlich nur das aus, wofür ich schon weiß das ich dafür zu dämlich bin oder wo die Lehre dermaßen räudig ist das ich mit einem Lehrbuch besser fahre als wenn ich mir dort noch ne 4 abhole. Credits hab ich eh mehr als genug.
Den Master habe ich eher als thematische Tiefbohrung geplant, da sich das angebot mit meiner Planung eh in Grenzen hält und ich von den Msc. "Geowissenschaften" zum puzzlen nicht viel halte mit etwas Paläo hier, bisschen angewandte dort und ein Schuss Materialkunde.
Ob das nun intelligent ist wird sich zeigen.
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magnolium
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Betreff des Beitrags: Re: Sinnvolle Vertiefung(en)?  Verfasst: Sa 24. Jul 2010, 19:31 |
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| beginner |
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Registriert: Fr 23. Jul 2010, 15:34 Beiträge: 6 Wohnort: Frankfurt am Main
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Vielen Dank für deine Meinung!
Dass die Vertiefungen regulär nach dem Vierten kommen ist schon richtig, bloß haben wir jetzt schon einen vierseitigen Ankreuzbogen in die Hand gedrückt bekommen und es gibt (fast) keine Konvention, wann man welches Modul zu absolvieren hat. Irgendwie überfordert mich zu viel Freiheit ... (-:
Ich hab mich heute einfach mal hingesetzt und ein paar Kombinationen durchprobiert. Die CP-Verteilung lässt sowieso nicht jede beliebige Kombination zu, also wirds wohl auf nen Mix aus Vernunft, Bauchgefühl und den Modulmöglichkeiten hinauslaufen.
Ich weiß, dass mir keiner die Entscheidung abnehmen kann, und das ist nur eine grobe Idee, welchen Fahrplan ich momentan favorisiere:
EDV-Modul: 9 CP Geologie: 10 CP [+ 10 CP ??] Geophysik: 6 CP [+ 10 CP ??] Angewandte Geologie: 16 CP Physische Geographie: [9 CP ??] Umweltgeochemie: [9 CP ??]
EDV interessiert mich und scheint mir nicht ganz sinnlos, wird also auf jeden Fall gemacht. (Angewandte) Geologie interessiert mich, würd ich auch gern machen. Geophysik finde ich teils sehr spannend - kann mir da bloß noch zu wenig unter der vollen Bandbreite vorstellen. Zwischen physischer Geographie und Umweltgeochemie steht die Entscheidung eigentlich nur, weil ich das 9CP-Modul nicht in den Vertiefungsfächern belegen darf, daher die CPs in Klammern.
Aber mir kommt das irgendwie vor, als mach ich so von allem etwas, aber nichts richtig ...
Ich werde später niemanden für irgendetwas verantwortlich machen, also wenn euch was auffällt, dann sagts ruhig.
Ansonsten freue ich mich auch über allgemeine Ratschläge!
Grüße, Martin
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Isle
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Betreff des Beitrags: Re: Sinnvolle Vertiefung(en)?  Verfasst: Sa 24. Jul 2010, 20:04 |
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| hard-rocker |
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Registriert: So 13. Jul 2008, 12:52 Beiträge: 264 Wohnort: Freiberg
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Hrm.. das ist bei uns interessanterweise sowieso fast alles Pflicht. Aber das was zu da rausgepickt hast macht zumindest bezogen auf die angewandte Geo nen sinnigen Eindruck. Wenns die Richtung Geotechnik werden soll schadet es übrigens auch nicht da einen guten Schwung Tektonik und Strukturgeologie sowie GIS mit draufzuladen.
Mit Geophysik und Angewandter Geologie muss man dann eh im Master schauen.. im Bachelor läuft das eh alles auf die Einführung in die Prinzipen der elementarsten Grundlagen hinaus und endet meist damit das zumindest Geologe und Geophysiker nicht völlig aneinander vorbeireden und jeder weiß wo er nachgucken muss.
Gerade mit dem Vertiefungsgedanken muss man sich ein bisschen nach Masterstudiengängen umsehen und auch das Können und den Umfang der eigenen Ausbildung realistisch einschätzen können. Die Geotechnik zB ist mancherorts ein eigener Studiengang mit gutem Grund weil dafür halt kleine mehr oder weniger verkappte Ingenieure gebastelt werden, die halt mich physikalischen Grundlagen naturgemäß besser ausgebildet werden. Da kann man nicht mit ner 0815 vorlesung erwarten in dem Bereich ernsthaft arbeiten zu können. Die meisten Bachelorstudenten biegen bei uns im Feld der angewandten in die Hydrogeologie ab oder in die Umweltgeochemie im weiteren Sinne. Man kann zwar vieles im Master noch lernen aber die ingenieurtechnischen Grundlagen eines Studiums kann man halt nicht mal eben nebenbei machen.
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cottontree
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Betreff des Beitrags: Re: Sinnvolle Vertiefung(en)?  Verfasst: Sa 24. Jul 2010, 21:21 |
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Registriert: Mo 19. Dez 2005, 17:32 Beiträge: 602 Wohnort: Frankfurt am Main
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Heya. Hab auch in FFM studiert, bis zum Vordiplom. Danach nach Darmstadt gewechselt. Da bin ich jetzt WiMi und Doktorand. Wenn dir die Angewandte Geologie Spaß macht, und du das jetzt schon nach 2 Semestern weißt, würde ich über einen Wechsel zu uns nachdenken. (Oder an eine andere TU.) Frankfurt ist nun mal eher die klassische Geologie. Ich hab den ganzen Paläo- und Mineralogiekrams auch durchexerzieren dürfen. Vor allem Paläo war - so im nachhinein - mal so ziemlich komplett sinnlos. Wir haben hier in Darmstadt auch immer mal wieder Studis aus FFM, die bei uns ihre Bachelorarbeit schreiben. Auch ein Wechsel ist i.A. kein Problem. Wir vermitteln auch gerne mal praxisnahe Praktikas... Alles möglich. Musst nur nachfragen. Es hängt nicht dick und fett am schwarzen Brett.
So, genug Eigenwerbung gemacht. Details per PM.
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